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Bogenschießen für  Einsteiger - eine kostenlose Anleitung, leicht verständlich

 

Ein Grundkurs für Alle, bei denen  der Bogen nicht nach 3 mal Schießen auf dem Dachboden verschwinden soll

und hier bekommen Sie die nötigen Bögen:

Spannen des Bogens und Zielen

Ein Vorhalten ist bei Compoundbögen nur schwer möglich, da Sie im vorderen Zugbereich zu stark halten müßten.
Es macht also eher Sinn, den Bogen gleich bis über den “Let-Off”-Punkt hinaus zu ziehen, um ihn dann ruhig halten zu können.

TIPP:
Falls Sie noch NIE den Compoundbogen ausgezogen haben, dann sollten Sie das unbedingt VOR dem ersten Schuss ein paar mal tun - und zwar OHNE Pfeil.
Greifen Sie dabei die Sehne mit der ganzen Faust, und ziehen Sie sie bis zum Anschlag aus. Dadurch bekommen Sie schon einmal ein wenig Gefühl für die Bogenstärke, die Auszugslänge und vor Allem für das plötzlich einsetzende Let-Off. Die ganze Faust nimmt man deshalb, damit beim Entspannen die Sehne nicht durch die Finger abhaut, und Sie damit einen (zudem ziemlich schmerzhaften) Leerschuss hinlegen.

Wie ziele ich?

Bei Recurvebogen nicht erlaubt, aber beim Compoundbogen üblich: das PEEP-SIGHT

Peep-Sight heißt übersetzt soviel wie Guckloch-Visier, und das trifft eigentlich den Nagel auf den Kopf.
Es ist ein kleiner Gegenstand aus Kunststoff oder Aluminium mit einem Loch in der Mitte, der in die Sehne eingebaut wird.Durch dieses Loch zielt man über das eigentliche Visier auf die Zielscheibe.
Viele Schützen (wie hier der Frank Pengemann) benutzen aber dennoch zusätzlich eine Mundmarke, die man am Mundwinkel ansetzt, um die richtige Höhe zum Auge zu haben, und vor Allem ,um die Sehne zu süren, und damit den Kopf nicht schief zu halten..

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 



Das hier verwendete Peep-Sight wird übrigens mit Hilfe eines Gummischlauchs, der am Kabelsystem befestigt ist, gerade gezogen.
 

 

 

 

 

 

Ganz oben übrigens auch gut zu sehen: Frank ist einer von den “Harten”.
Er benutzt nämlich keinen Unterarmschutz. Das ist durch die Bauart des Bogens möglich (wenn auch nicht ratsam).
Man kann Compoundbögen nur bis zu einem bestimmten Punkt ausziehen, und diese Auszugslänge kann man einstellen.
Viele Compoundschützen stellen den Bogen nicht voll auf ihren maximalen Auszug ein, sondern 1/2 bis 1 Zoll kürzer.
Dadurch können Sie den Bogen ruhiger halten (wie weit das nur psychischer Natur ist, sei dahingestellt).

Es ist zumindetst ein Punkt, den Sie ebenfalls mal ausprobieren sollten.

Ein angenehmer Nebeneffekt: die Sehne ist weiter vom Unterarm entfernt, sodass sie nicht unbedingt dagegen schlägt.

Ein unangenehmer Nebeneffekt: man verlässt sich zu sehr darauf...
Kurze Zeit nach dieser Aufnahme hat Frank bei mir einen Unterarmschutz gekauft (der blaue Fleck auf seinem Unterarm sah schmerzhaft aus).

Anmerkung von Frank zu dem fehlenden Unterarmschutz:
Machen viele nicht - bei Anfängern aber sehr ratsam, solange die Handstellung passt. Da ich meinen Neuen Bogen Durango 2 noch nicht lange hatte mußte ich mich sehr sehr umstellen (enger geschnittener Griff und mittigeres Bogenfenster)
Man muß auch selber seine Erfahrungen sammeln und umsetzen *grins*



Die Muskeln der Schulter und des Rückens sind jetzt spürbar  angespannt - sie halten den Bogen auf Spannung,  nicht die Muskeln des Zugarmes!

Die Schulterblätter sind zusammengezogen, und bilden eine Linie mit dem Bogenarm.

Halten Sie den Bogen nicht krampfhaft fest, um ihn nicht schief zu ziehen - das geht aufs Schussergebnis.
Benutzen Sie eine Bogenschlinge wie hier.

In dieser Haltestellung bleibt ein geübter Bogenschütze übrigens rund 8 - 10 Sekunden, bis er den Bogen nach dem Schuss herunternimmt.

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